Programm - Festival Holledau | Open Air Empfenbach
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Programm

Freitag, 29.06.2018

 18:00 Uhr / Waiting For Summer

„Take me back to Summertime…“: in einer zu ernstgeratenen Welt, deren Ideale sich immer mehr  Richtung Karriere und Egoismus bewegen, kommen die schönen Dinge des Lebens meistens zu kurz. Dieser Sehnsucht nach Leichtigkeit insbesondere der 2000er verleihen die Pop-Punker um „Waiting For Summer“ in ihrem Debut-Album „Long Nights & Broken Hearts“ eine Stimme. Der Albumtitel steht für sich: Angefangen vom fröhlichen Up-Tempo Partykracher „Crashing this Party“ , führt die Platte über die nach vorne strebende, eingängige Sommerhymne „Summertime“. Auf der anderen Seite runden der herzzerreißende Midtempo-Smaher „Alone“ mit Screamparts und Breakdowns unterfüttert sowie die Ballade „Where Do We Go From Here?“ das Album mit starkem musikalischem Gefühlsausdruck ab und zeigen die emotionalste Seite von Sänger Jones. Alternativer Sound verbunden mit freudenstrahlenden Gitarrenmelodien, corelastigen Drums, gefüllt von einer prägnanten und charismatischen Stimme. Daraus entsteht die Euphoriedes klassischen College-Sounds. Durch Einflüsse von Sum 42 über Blink 182 bis hin zu Parkway Drive sorgen die Jungs von „Waiting For Summer“ für einen explosiven Mix aus Sommer und Party.

20:00 Uhr / Rapid

„Rapid“ ging 2013 als Neugründung von Musikern der Münchner Ska- und Latin-Szene (u.a. beNUTS, Steamy Dumplings, Santeria, später auch Moskovskaya, Sentilo Sono, Palo Santo) auf die Bühne. Nach mehr als vier Jahren später blickt die achtköpfige Formation auf über 120 Konzerte zurück, wobei sich die langjährige Erfahrung einiger Münchner Ska-Veteranen mit der Frische und Energie der jüngeren Generation verbindet und es bisher kaum ein Konzert gab, bei dem am Ende das Publikum nicht irgendwann von Stühlen und Bänken aufspringt, um mit der Band zu tanzen und zu feiern: bei schnellen Ska mit knackigen Bläsern, die auf eine zackige Riddim’-Gruppe treffen, dazu eine Menge (teilweise mehrstimmiger) Gesangmelodien mit extremer Ohrwurm-Gefahr. Immer wieder fließen andere Genres wie Balkan, Rock’n’Roll, Reggae, Polka, Salsa & Cumbia, Punk, Disco, Jazz oder Klezmer in die Musik ein. Dazwischen gibt es ruhige, aber tanzbare Balladen, sonnigen Gute-Laune-Ska oder mal einen klassisch jamaikanischen Traditional.

22:00 Uhr / Backyard Babies

Ein wenig Sleaze, ganz viel Rock ’n’ Roll (-Attitüde) und noch mehr Coolness zeichnet die „Backyard Babies“ aus Stockholm aus. Mit ihrer erdigen Mucke und ihrer Leck-Arsch-Attitüde haben die Schweden von Anfang an den Nagel auf den Kopf getroffen und Fans aus allen Lagern des hartmetallischen Universums bei ihren gefeierten Shows begrüßen dürfen. Nach einer mehrjährigen Pause kamen sie 2014 erstmals wieder auf die Bühnenbretter zurück, frisch und unverbraucht wie einst zu Anbeginn ihrer Karriere. Dregen und Co. haben diese Pause also bestens genutzt und werden euch beim Festival mit ihrem von den Ramones, Kiss, Hanoi Rocks beeinflussten Drecksau-Rock in die Tanzbeine fahren. Live lassen sie dabei nichts unversucht, um dem Gesamtbild des wilden und unberechenbaren Rock´n´Rollers gerecht zu werden: auf der Bühne bündeln sich die Klischees wie Instrumente auf Kniescheibenhöhe, weiße Rippenunterhemden, Piercings, Calvin-Klein-Unterhosen und jede Menge wirklich schlechter Tattoos.

24:00 Uhr / Pristine

Von der nordnorwegischen Idylle in Tromsö in die weite Welt hinaus… so ist die Entwicklung von „Pristine“  in den letzten Jahren zu bezeichnen. Waren das Debüt »Detoxing« und der Nachfolger »No Regret« noch ausschließlich in Norwegen erhältlich, so erschien »Reboot« Anfang 2016 erstmals international – verbunden mit ausgezeichneter Resonanz, einer Tour mit den „Blues Pills“, die von Göteborg bis Lissabon führte, Club- und Festival-Gigs sowie weiteren erfolgreichen Tourneen quer durch Europa. Sängerin bzw. Band-Leaderin Heidi Solheim dürfte damit wohl zu den „hardest-working women“ im Rockbusiness zählen. Auch das neueste Werk „Ninja“, 2017 bei Nuclear Blast erschienen,  sprüht geradezu vor Energie und Leidenschaft. „Frei“ und „furchtlos“ sind Attribute, die Heidi mit dem Album verbindet, was ihre eigene Performance und die der Band sehr zutreffend umschreibt. Live entführt „Pristine“ das Publikum auf einen psychedelischen Rock-Trip und gilt dadurch als einer der  Neuentdeckungen der Rockszene.

Samstag, 30.06.2018

 16:00 Uhr / Skyline Green

Die sechsköpfige Band „Skyline Green“ aus Nürnberg ist geprägt von den Einflüssen aus Reggae, Ska, Balkan und Latin. Im Focus steht dabei der Spaß an der Musik, welcher nicht nur bandintern an höchster Stelle steht, sondern auch Ziel jedes Auftritts  ist: mit einer ausgefeilten Bühnenshow, passend zu den überwiegend tanzbaren, bläserdominanten Songs. 2013 veröffentlichte die Band ihr erstes Studioalbum „No Colour In Your Head“ mit 10 englischsprachigen Songs, wobei vor allem ihr Cover von Marsimotos „Nazi und das Gras“ viele Klicks auf Youtube  erntete. Bei ihren bisherigen zahlreichen Gigs, auch auf populären Festivals wie beispielsweise dem Taubertal Festival oder dem Weinturm Open Air, konnte die Band viel Erfahrung sammeln und Kontakte zu bekannten Bands knüpfen.

 

 18:00 Uhr / The Strayin Sparrows

Zwischen progressivem Blues und eingängigen Indie finden die Strayin Sparrows ihren eigenen Sound. Alternative, Blues und Garage, all das komprimieren sie zu einer wuchtigen musikalischen Mischung in der Tradition von Bands, die den Rock and Roll freier interpretieren und ihn von der Staubigkeit eines reinen Retro-Images befreien: Vergleiche zu White Denim, Wolfmother, Tame Impala oder The Black Keys bieten sich an. Auftritte im Vorprogramm von u.a. Ten Years After, Blues Pills oder Uli Jon Roth sowie die Aufnahme in das Förderungsprojekt BY-on bezeugen die Vielfalt der Sparrows und sprechen für ihre Livequalität. Auf den Konzerten im Frühjahr und Sommer und somit auch auf dem Festival Holledau wird die Band bereits einige ihrer neuen Songs von der 2018 erscheinenden EP „Thunder“ präsentieren!

20:00 Uhr / Rootz Radicals

Mit den Veröffentlichungen „Lian Outta Den“ in 2015, „Eazy Street“ in 2016  und  „Israel Riddim“ in 2017 (feat. Anthony B, Keida, Uno Jahma, Ucee, Rebellion the Recaller, uvm.), sowie durch zahlreiche brennende Festival- und Clubshows, machten sich „Rootz Radicals“ nicht nur als aufstrebende modern Roots & Dancehall Liveband, sondern auch als innovatives Produzententeam einen Namen in der europäischen und jamaikanischen Reggae-Szene.​ Die Zeit in Jamaika inspirierte die Arbeit von „Rootz Radicals“ zutiefst und ließ die auf dem demnächst erscheinenden Longplayer „Talk a di town“ zu hörende Liebe zur Reggae-Music noch mehr wachsen. Deshalb sind die Texte der „Rootz Radicals“ auch auf Patois, einer mehr als kreativen Sprache, die es erlaubt Dinge auf eine Weise zu sagen, wie man sie sonst nicht ausdrücken könnte.

22:00 Uhr / John Diva & The Rockets of Love

Seit der Ära der großen Rockbands der 80er hat es keine authentischere, kraftvollere und ambitioniertere Formation gegeben als „John Diva & the Rockets of Love“. Als Sohn des Rock’n‘Rolls und Urvater des Glam-, Poser- und Hair-Metals verbrachte die Diva die letzten Jahrzehnte in rauchigen Kaschemmen und träumte vom Erfolg der guten alten Zeiten, bis er sich endlich entschied mit neuen Songs wieder auf die Bühne zu gehen! Wie der Rattenfänger von Hameln hat „John Diva“ seit 2013 auf seinem Kreuzzug über die Dorf- und Stadtfeste, durch Clubs und Kneipen eine immer größer werdende Fan Schar um sich gesammelt, die ihn letztendlich sogar bis zum Wacken Open Air gebracht hat. Angetrieben vom eigenen Größenwahn und dem unermüdlichen Zuspruch seiner Fans hat er nunmehr zur alten Form wiedergefunden und arbeitet derzeit unter Hochdruck an seinem ersten eigenen Album seit Anfang der 90er, welches im Herbst 2018 erscheinen soll! Den 80s Rock im Herzen fängt er die Vibes dieses großen Jahrzehnts ein und transportiert sie ins Jetzt und Hier: Stadionrock vom Feinsten, Balladen zum Dahinschmelzen und Country-Einschläge, die einstige Hits vergessen lassen.  In einer mitreißenden Performance bringen John Diva und seine „Rockets“ die großen Hits der weltweit angesagtesten Rockbands auf die Bühne: Be prepared for the most awesome rock and roll party ever!

24:00 Uhr / Bavarian Squad

Im Mundart-Rap braute sich was Krasses zusammen. Alle zehn Mitglieder von „Bavarian Squad“ zählen zum „Who Is Who“ der bayerischen Rapszene. Der boarische Wu-Tang Clan ist eine Supergroup, die für geballte Banger-Power steht. Das Bavarian Squad kam 2016 auf die Welt – als Brainchild der Oberpfälzer Rapper Liquid und Maniac. Für ihr Album „Slang Funk, Slam Dunk“ schrieben die beiden allen in ihrem „Die geilsten Rapper Bayerns“-Verteiler und alle hatten Bock, einen gemeinsamen Track zu machen. Die Feature-Liste für den Track „Bavarian Squad“ haute jedem Rap-Fan in Bayern den Vogel raus: BBou, Roger Rekless, Monaco F, Gräm Grämsn, Liquid, Maniac und die DJs Spliff, Rufflow, Sticky und Al Rock. Sechs Rapper und vier DJs an den Turntables – und alle Meister ihres Fachs.  Die Protagonisten wagten sich dann endlich auch an eine über zweistündige Live-Umsetzung, die gleich für ausverkaufte Häuser sorgte. Kurzweilig gerieten hier die Shows, was ob der vielen Hits der einzelnen Musiker, die hier zusammen aufbereitet werden, die so rasant wie die Silben der Texte, die bisweilen schneller rezitiert werden als ein Gitarrist seine Saiten zupft, kein Wunder darstellte. „Bavarian Squad ist wie ein Rapper-Klassentreffen: Lauter coole Leute auf einem Haufen und alles dicke Kumpels mit immens viel Lust auf Rap. Wir sind hoaß!“

Sonntag, 01.07.2018

 16:00 Uhr / Sarah Ko

Newcomerin und Vorstandsmitglied „Sarah Ko“ betritt mit ihrer ersten eigenen EP die Festival-Holledau-Bühne. Mit niederbairischem Dialekt, ihrer warmen Stimme und einer Tenorukulele nimmt sie uns auf eine Reise durch die Natur & ihre Gefühlswelt. Ihre selbstgeschriebenen Lieder drücken ihre Liebe zu Familie und Freunden aus. Kreativität findet die Forststudentin draußen, was ihre bildhaften Texte entstehen lässt.

 18:00 Uhr / Reynard and the Raven

Wenn Söhne die Lieblingsbands ihrer Väter zu ihren eigenen Idolen machen, kann so einiges passieren. Im beschaulichen Eichstätt ist es seit gut zwei Jahren durchaus möglich, dass man in einer der Studentenkneipen seinem eigenen Vater über den Weg läuft, wenn Reynard and the Raven dort spielen. Musik aus der Seele über die Hände in die Seele, ohne Schnick Schnack und mit einer gehörigen Portion Herzschmerz und Dreck. In gitarrenlastigen Lieder erzählen die fünf Jungs von Vorstellungen und Träumen, die mit der Realität kollidieren und so die Basis für für ihren Bluesrock schaffen. So heißt das im Herbst erschienene Album dann auch The idea was simple. Bereits 2015 wurde die EP Reynard and the Raven veröffentlicht – damals allerdings noch mit einem anderen Sänger. Die alte Zeit wird dabei aber nicht einfach nur kopiert. Reynard and the Raven schaffen einen Sound, der die einen an die Musik ihrer Jugend erinnert und den anderen zeigt, dass Bluesrock noch immer aktuell ist.

20:00 Uhr / Weiherer & Band

Dank ihm und seinem millionenfach geklickten Internet-Video kennt mittlerweile ganz Deutschland die Postleitzahl von Brunsbüttel. Doch Weiherer ist weit mehr als der „25541-Kasperl“: Ein Querkopf mit dem hinterhältigen Kichern des Boandlkramers, intelligenten Texten, mitreißender Musik und grandios bissigem Humor. Auch 2018 tourt der „niederbayerische Brutalpoet“ mit seiner mehrfach preisgekrönten Mischung aus Liedermacherei und Kabarett durch den deutschsprachigen Raum. Ganz alleine mit Gitarre und Mundharmonika oder zusammen mit seiner exzellenten Band geizt Weiherer dabei nicht mit scharfzüngiger Kritik und deftigen Sprüchen. Kompromisslos, respektlos, meist politisch unkorrekt, oft gnadenlos komisch, aber immer beherzt. Mit seiner langjährigen Bühnenerfahrung zeigt sich Weiherer gewohnt spontan, witzig und schnörkellos. Berührungsängste hat er keine. Ein Volkssänger in bester bayerischer Hau-Drauf-Manier, denn ohne Zweifel ist Weiherer ein Meister im Derblecken und ein Poet des derben Dialekts. Der mutige Musiker mit einem Herz für Irrsinn und Wahnwitz hat eine riesengroße Klappe und jede Menge zu sagen.

22:00 Uhr / The Prosecution

Gegründet 2002 treten „The Prosecution“ seit ihrem ersten Album „Droll Stories“  nicht nur auf Platte, sondern auch live das Gaspedal mächtig durch: angefangen bei Supportshows für Größen wie Rise Against, NOFX, Against Me! und Anti-Flag über Slots auf Festivals wie dem Open Flair, dem Ruhrpott Rodeo oder dem Taubertal Festival spielte sich die Band immer weiter hoch. Dicky Barret von den Mighty Mighty Bosstones und Chris#2 von Anti-Flag ließen es sich nicht nehmen, Gast-Features zu Songs der Band beizusteuern. 2016 tourten The Prosecution mit Talco auf ausverkaufter Hallentour, für die in Hamburg und Berlin wegen ausverkaufter Locations Zusatzabende hinzugebucht wurden. Spätestens hier war klar: „The Prosecution“ haben es geschafft, sich in der deutschen Musiklandschaft mit ihrem rasanten Mix aus bläserlastigem Punk und akzentuierten Uptempo-Ska-Parts einen Stammplatz zu erspielen, den sie auf ihrer Headliner-Tournee im Herbst 2017 in beeindruckender Länge unterstrichen haben.