Programm - Festival Holledau | Open Air Empfenbach
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Programm

Freitag, 05.07.2019

18:00 Uhr / Willow Child

 

Kann eine Schallplatte wie ein gutes Buch sein? „Dem Opener Willow Child“ gelingt auf ihrem Debüt „Paradise & Nadir“ eine natürliche Verknüpfung von spannenden Arrangements mit metaphernreichen Songtexten. Den musikalischen Grundstock des Quintetts um Sängerin Eva Kohl bildet warmer und psychedelisch angehauchter Blues Rock, der von den teils melancholischen verträumten, teils euphorisch treibenden Grundstimmungen der Songs immer wieder anders eingefärbt wird. Mit ihrem Debütalbum „Paradise & Nadir“ stoßen Willow Child das Tor zu einem mystischen Kosmos auf, in dem sich jeder Hörer nicht nur thematisch, sondern auch auf Grund der mitreißenden und eingängigen Songstrukturen wiederfinden kann.

20:00 Uhr / Karin Rabhansl

 

Unsere nächste Bestätigung mischt das Urige mit dem Handfesten. Karin Rabhansl hat ihre Seele an den Teufel verkauft. Zumindest hat es sich gelohnt: „Tod & Teufel“, das vierte Studioalbum der Sängerin und Gitarristin aus dem niederbayerischen Trautmannsdorf, ist eine Mörder-Scheibe geworden: Leichtfüßig grenzüberschreitend, frei von jeglicher Befindlichkeitssäuselei und weder Kaff noch Großstadt. So wird sie mit ihrer Band auch bei uns ihrem teuflischen Mundart-Rock freien Lauf lassen und euch auf ein hitziges Wochende in Empfenbach einstimmen!

22:00 Uhr / Moop Mama

Im September erschien mit ICH das vierte Studioalbum von MOOP MAMA.

Zehn Individuen bringen zum vierten Mal als Band ein Album raus – und

nennen es: ICH. Damit erschaffen sie mehr als ein Wir, mehr als bloße

Gruppendynamik. MOOP MAMA kreieren eine neue Identität, die sich aus

den Egos, Talenten, Launen und Ansichten von zehn komplett

verschiedenen Musikern zusammensetzt. Und wenn einer rappt, zwei die

Drums bearbeiten und sieben Typen alles aus ihren Lungen rausholen, ist es

schon ein Statement, das Ganze als ICH zu verkaufen. Die Maschine MOOP

MAMA – von außen eine Einheit, von innen viel Reibung. Aber Reibung

erzeugt Wärme und ICH ist die heißeste Platte, die die Band je auf den Markt

geworfen hat. Ein Album, 15 Songs und fast genauso viele Ich- Erzähler*innen.
Alltagsbeobachtungen und Innenansichten, die aktuelle Lage der Nation und
der Welt, Liebe und Revolution in der Stadt. Fetter Bass und trotzdem viel
dahinter. Immer zwischen Utopie und dem – harten – Boden

der Tatsachen. So vielfältig wie ICH sich präsentiert, so vielfältig sind auch die
Momente, in denen das Album der richtige Soundtrack ist. Auf dem Festival,
im Park oder auf der Couch -– ICH hat ein gewaltiges Ego. Und das tut richtig gut.

24:00 Uhr / Wheel

 

Wie die Geschichte belegt, entstand die beste Musik immer durch mutige Taten. Davon weiß Wheel’s Frontmann James Lascelles mehr als die meisten, nachdem er über tausend Kilometer von England nach Finnland gezogen ist, um seine Musikkarriere zu verfolgen. Als er auf mehrere gleichgesinnte Musiker in Helsinki traf, war „Wheel“ geboren.

Nach dem überwältigenden Erfolg ihrer beiden EPs „The Path“ und „The Divide“  veröffentlicht das Quartett nun ihr Debutalbum „Moving Backwards. Es ist eine weitreichende und überwältigende Collage aus Progressive Rock, Grunge und Filmmusik, die sich dreht und wendet, wie es selten eine Band geschafft hat. „Wir sind uns nicht sicher, wo wir reinpassen“ zuckt Sänger und Gitarrist James mit den Schultern. „Oder ob es Metal oder Rock ist, es ist nämlich beides oder keins von beidem!

Wahrscheinlich ist es beides, je nachdem welchen Part man betrachtet. Karnivool gehört zu meinen absoluten Lieblingsbands, ebenso wie Radiohead und sogar einige Riffs von Alice In Chains. Fans von diesen Bands werden auf jeden Fall verstehen, was wir zu tun versuchen. Ich denke wir haben, anstatt auf das nächste Tool-Album zu warten, einfach direkt selbst geschrieben, was wir gerne hören wollten!“ Mit den nun anstehenden Festivals im kommenden Sommer wird 2019 wohl ein ausschlaggebendes Jahr für das Quartett – seid bereit für das Jahr von „Wheel“ !

Samstag, 06.07.2019

 16:00 Uhr / Illegal I

 

Mit seinem Solo-Projekt „Illegal I“ löst sich der aus Abensberg (bei Regensburg) stammende Gitarrist, Sänger und Songwriter Andy Kneitinger von seinen musikalischen Wurzeln, die im Rock der 70er Jahre liegen, und verbindet diese mit moderneren Einflüssen wie Stoner und Alternative Rock. Sein Debütalbum „Illegal Eye“ stellt eine Zusammensetzung von zehn individuellen Songs dar, die es aber dennoch nicht versäumen, einem gemeinsamen roten Faden zu folgen. Die Songs reichen von melodischen und sanften Linien bis hin zu kraftvollen Shouts, von elektronischen Synthesiser-Sounds über tanzbare Grooves bis hin zu harten und eingängigen Gitarrenriffs. Andy Kneitingers Texte sind überwiegend eine Reflexion seiner Entwicklung als Künstler und mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Er scheut sich aber auch nicht ernstere Themen anzusprechen, wie z. B.  vorgegebene Ideale, die eine sinnlose Spirale der Gewalt in den Konflikten dieser Zeit erzeugen (s. „Raging Fire“) oder aber auch den wachsenden Fremdenhass, der derzeit in den westlichen Gesellschaften am Aufkommen ist. Um sein vielschichtiges Debüt in die Tat umzusetzen, tat sich Andy Kneitinger mit seinem langjährigen Freund und Produzenten Robert „Hubi“ Hofmann zusammen, der bereits für Größen wie Stonerider, Helmut Zerlett, Cosby, T. G. Copperfield, Stephan Ebn, Gumomaniacs, uvm. gearbeitet hat und natürlich auch für seine eigenen Projekte „Radio Haze“ und „Afraid of Sheep“ bekannt ist. Die beiden wählten dazu eine komplette „Do-it-yourself“-Herangehensweise, was bedeutet, dass „Illegal Eye“ komplett von Andy Kneitinger in seinem eigenen Studio aufgenommen wurde und es dann in Hubi Hofmanns „Slash-Zero-Studio“ gemischt und gemastered wurde. Alles in allem verbindet „Illegal I“ viele Strömungen aus der Geschichte der Rockmusik und spricht deshalb gleichermaßen Rock-Idealisten füherer Generationen sowie auch Leute, die auf der Suche nach zeitgemäßer Rockmusik sind, an.

 18:00 Uhr / Treptow

 

Kantiger Indie-Rock unter rauer Oberfläche – mit Sehnsucht im Kern, aber vorgetragen von drei schlagfertigen Kindsköpfen: Dafür stehen Treptow. Am Rande des gleichnamigen Berliner Viertels liegt ruhig und wie aus der Zeit gefallen das Studioschiff, auf dem sich Philipp (Gesang, Gitarre), Schuwe (Bass) und Lukas (Schlagzeug) regelmäßig einschließen. In dessen Inneren haben sie nicht nur ihren Hang zu handgefertigter Gitarrenmusik entdeckt, sondern auch ein paar essentielle Schaffensregeln für die Band: Weniger ist mehr. Reduktion statt Überfluss. Und die Leitformel lautet: „Besser selbst als gar nicht“.

Unter diesem Titel veröffentlichen Treptow ihr selbst produziertes Debütalbum, was sich zu mehr als einem Geheimtipp unter Musikliebhabern entwickelte. Nun legte das Indie-Rock-Trio Treptow mit der „Alles außer Schlaf“-Tour 2018 noch eine Schippe drauf: Weit über 50 Konzerte und Secret-Shows in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz erklären den Tournamen schließlich von allein und beweisen den maßlosen Hunger der jungen Band.

Auf der Bühne haben sich die drei unter anderem im Vorprogramm von Nena, Silly und Jesper Munk bereits die Sporen verdient und erspielten sich ihren Ruf als krachend sympathische Live-Band.

20:00 Uhr / Mahout

 

Mahout stammen aus Pinerolo/Italien und mischen in ihrem Sound jamaikanischen Reggae mit verschiedensten Einflüssen von Funk über Garage-Rock bis zu kalifornischen Punk-Ska. Gegründet als Post-Grunge Band, nach musikalischen Unstimmigkeiten zwischenzeitlich aufgelöst und 2012 neu gegründet vereint die Band die Leidenschaft von Sänger Emiliano für Roots-Reggae mit der Rockseele von Schlagzeuger Enrico und dem Funk’n’Reggae-Fundament des Bassisten, der ebenfalls auf den Namen Enrico hört. Durch die Kombination der verschiedenen Einflüsse der Mitglieder fanden die Mahouts ihren eigenen Weg und nach der Reunion einen Grund, weiterhin gemeinsam Musik zu kreieren. In ihrer Heimat sind sie mittlerweile längst keine Unbekannten mehr und spielten u.a. im Vorprogramm des legendären Reggae-Musikers Lee „Scratch“ Perry.

22:00 Uhr / Kellerkommando

 

Widerstand zwecklos: Schnürt die Tanzschuhe und ölt die Kehlen – hier kommt Kellerkommando!
Entzückend verrückt und verführerisch eingängig sind die Songs der Band. Pumpende Beats und moderne Synthiesounds paaren sich mit fetten Blechbläsern und Akkordeon. Ein herrliches Gebräu aus Urban, Elektro, Ska, Punk und Franconian Folk. Alles gipfelt in ansteckenden Mitsingrefrains, deren Melodien und Texte das Kellerkommando aus Omas und Opas Notenschatzkiste geklaut hat. Dancefloorkracher aus den letzten 250 Jahren. Und die funktionieren besser denn je:  Live ist das Kellerkommando eine Wucht. Auf unzähligen kleinen und großen Festivals im In- und Ausland war die Band zu Gast und überall zeigt sich das gleiche Bild: Die Energie dieser einzigartigen und kraftvollen Musik steckt sogar diejenigen an, die eigentlich gar nicht zum Tanzen gekommen waren und sich plötzlich verwundert Augen, Ohren und Füße reiben. Und wenn dann die Kellerkommandöre irgendwann von dannen ziehen, hinterlassen sie glückliche Gesichter im Mondenschein, die sich singend in den Armen liegen

24:00 Uhr / The Treatment

 

Die britische Band „The Treatment“ formierte sich 2008 und konnte sich bereits nach Veröffentlichung des Debütalbums „ This Might Hurt“,  aufgenommen in den Barnyard Studios von Steve Harris von Iron Maiden, über Tourneen mit Alice Cooper und  Steel Panther und Auftritten beim Download-Festival und beim Ozzfest in Japan einen Namen machen. Nachdem sie als Teil von „The Tour“ der Bands Kiss und Mötley Crüe und als Vorgruppe von Thin Lizzy  weiter permanent on the road waren, erschien dann in 2014 mit „Running with the Dogs“  der zweite Longplayer der Band. Shows mit Y&T, Nazareth und UFO und eine UK-Special Guest-Tournee mit W.A.S.P. folgten in 2015.  Nach der Veröffentlichung des 3. Longplayers „Generation Me“ in 2016 und Tourneen in ganz Europa steht nun für die 5 Retro-Rocker aus Cambridge, die die guten alten Zeiten von Bands  wie AC/DC, Thin Lizzy, Aerosmith, The Cult oder Guns N‘ Roses wieder aufleben lassen,  in 2019 die Veröffentlichung ihres 4. Silberlings an.  Die vorab veröffentlichte Single „Let‘s get dirty“  zeigt dabei eindrucksvoll auf, wohin der Weg für „The Treatment“ führen soll:  Classic Rock mit einem Schuss Sleaze und einem lauten, dreckigen Rock-Sound.

Sonntag, 07.07.2019

16:00 Uhr / Klangphonics

 

Beats, Synthies, groovige Basslines, sphärische Melodien. Lebendiger Electro, Live und ohne Samples gespielt von Schlagzeug, Bass, Gitarre und Saxophon. Damit machen KLANGPHONICS aus Regensburg seit 2016 auf einer Vielzahl von Konzerten und Festivals auf sich aufmerksam. Die Energie einer Live Band kombiniert mit Ansätzen der elektronischen Musik resultieren in einem innovativen Klangerlebnis, welches die traditionellen Grenzen zwischen Live- und Club-Musik überwindet. Inspiriert von Künstlern wie beispielsweise Daft Punk oder deadmau5 steht bei KLANGPHONICS schiebender Sound und die Tanzbarkeit ihrer Tracks im Vordergrund. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die bislang jedes Publikum in Tanzekstase versetzt hat. Nach einem Jahr voller Konzerte und einer Tour durch Irland im Sommer 2017 stand 2018 die Veröffentlichung der Debut-EP „Funky Dance Fusion“ im Vordergrund, die auf einer bayernweiten Club-Tour und bei zahlreichen Open-Air-Veranstaltungen präsentiert wurde. Aktuell arbeitet die Band an einem neuen Live-Set, welches im Rahmen einer Club-Tour im Mai vorgestellt wird.

18:00 Uhr / Paincake

 

Was spielen Paincake sind aus Aichach eigentlich? Rockigen Punk-Pop? Poppigen Punkrock? Post-Punk? Musik in jedem Fall, die durch das Blut rauscht, Haut zum Vibrieren bringt und den Körper randvoll mit Energie pumpt, bis nichts mehr still steht, alles tanzt und springt! Eine musikgewordene Tortenschlacht, die keineswegs Schmerzen auslöst! Gegründet 2015, spielen die drei Herren ihren allerersten Gig überhaupt vor 2.000 Leuten auf dem legendären Stereowald Festival. Es folgen die EP „Four Seasons“, Auftritte beim Noisehausen Festival in Schrobenhausen 2016, Open Erol Aichach 2017, das Labertalfestival im gleichen Jahr, das Finale beim „Band des Jahres“-Wettbewerb in Augsburg sowie jede Menge Clubshows in ganz Bayern.

20:00 Uhr / Pam Pam Ida

Zufällig bayerisch.

Weil man nicht beeinflussen kann, wo man geboren wird und welche Muttersprache man spricht, singen Pam Pam Ida in ihrem Dialekt. Irgendwo zwischen mondänem Pop und moderner Wirtshausmusik. Raffinierte Tiefe im Text und eine gehörige Portion musikalischer Eigenständigkeit in der Mischung von volkstümlichen Instrumenten mit elektronischen Beats und knackigen Bass- und Schlagzeuglinien. Manchmal hört man 80er, manchmal 2019, oft funktioniert die Einordnung nicht.

Zu groß ist die Freude am Neues-Entdecken und Sich-Überraschen-Lassen.

Das Ergebnis klingt nach: Pam Pam Ida.

22:00 Uhr / Turbobier

 

Mit „Turbobier“ konnte Österreichs ultimativste Rockband aus Wien Simmering zum Abschluss des Festivals gewonnen werden.  Nach einigen in der Szene gefeierten Titeln und Konzerten gelang bereits in 2014 mit der Helene-Fischer-Coverversion namens „Arbeitslos“ der erste YouTube-Hit.

Die Band eröffnete vor 10.000 Fans die Hauptbühne des Nova-Rock-Festivals und das 1. Album schaffte es auf Rang 14 der österreichischen Album-Charts. Im Januar 2017 veröffentlichte „Turbobier“  das zweite Album „Das Neue Festament“, das auf Platz 1 der österreichischen Albumcharts einstieg und damit die Band auf Festivals wie dem Wacken Open Air, Summer Breeze, Big Day Out, Frequency Festival, Open Flair und vielen mehr brachte. Mit dem neuen Album „King of Simmering“ , das mit dem Partybanger „Heute fahr ma Polizei“ samt Featuregast Paul Pizzera überrascht, starten „Turbobier“ nun erst so richtig durch: freut Euch auf eine dicke, fette Party mit den Wiener Punkrockern – Wienert also schon mal Eure Bierkrüge und schaut, dass Eure Stimmbänder gut geölt sind.